Geschichte der Schrägaufzüge
Die Schrägaufzüge stellen das Ursprungsprodukt der Maschinenbaufirma Klaas dar. Der erste Schrägaufzug mit U-Schienen aus Stahl wurde im Jahr 1947 in einer Schmiede in Werne gefertigt. Die erste Serie von Aufzügen (Steckliftsystem) in Werne, Ehringhausen folgte dann im Jahr 1954, in dem auch die Theodor Klaas Maschinenbaufirma gegründet wurde. Doch schon bald zeigte sich, dass Stahl aufgrund des hohen Gewichtes nicht das Material der Zukunft für Aufzüge sein würde. So wurde im Jahr 1961 der erste Universal Aluminium Aufzug gefertigt, der zum einen als Anhänger fahrbar war und zum anderen mehrere Schienenelemente besaß, die auf bis zu 11 m austeleskopiert werden konnten.
Ab 1970 startete dann die Entwicklung der LMD-Serie von Aluminium-Aufzügen, die anfangs eine maximale Höhe von 21 m erreichten. Neben der Leichtmetallbauweise stellte zu diesem Zeitpunkt auch der Drehkranz ein absolutes Novum dar. Damit war es möglich, den Kran sehr leicht in alle Richtungen auszurichten, ohne den Anhänger umstellen zu müssen.
Die nächste revolutionäre Weiterentwicklung stellte der hydraulische Aufzug im Jahr 1978 dar. Im darauf folgenden Jahr stellte die Firma Klaas den ersten Aufzug her, der auf bis zu 34 m ausgefahren werden konnte.
1982 wurde erstmals der KA (Knickautomatik)-Aufzug herausgebracht. So konnte der Aufzug passend an die Traufe des Hauses angelegt werden und die Knickschiene hydraulisch auf das Dach abgelegt werden.
Ab dem Jahr 1985 kamen die ersten Möbelaufzüge auf den Markt, die anfangs vor allem in Belgien ihre Abnehmer fanden. Im gleichen Zeitraum wurde die elektronische Steuerung von Klaas entwickelt, die eine einfache Bedienung sowohl vom Fahrzeug als auch vom Schienenende aus ermöglichte. Mit Aufbau der Aufzüge auf LKW ab 1986 wurden die Möbelspediteure noch mobiler. Auch in Zukunft werden die Bau- und Möbelaufzüge stetig weiter im Detail verbessert und auf die Erfordernisse und Wünsche der Kunden angepasst.
BAUAUFZÜGE / DACHDECKERAUFZÜGE
Die Klaas Bauaufzüge sind in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt worden. Die Fahreigenschaften und damit die Fahrsicherheit wurden erheblich verbessert, indem der Schwerpunkt weiter nach unten verlagert und die Gewichtsverteilung optimiert wurde.
Lieferbar sind die Bauaufzüge in einer Grundschienenlänge von 5,00 m bzw. 6,50 m Länge, mit und ohne Kniestück in einer maximalen Höhe je nach Modell von 21 bis 34 m.
MÖBELAUFZÜGE
Bei den Anhängermöbelaufzügen gibt es die zwei Varianten innerhalb der Schienenlänge: die Kurzschiene (4,50 m) und die Normalschiene (5,00 m), die je nach Modell eine Höhe von 21 m bis 33 m bei einer maximalen Last von bis zu 400 kg erreichen. Mit einem Gesamtgewicht von 1.400 kg bis 2.000 kg sind die Geräte leicht zu manövrieren. Optional ist auch ein Radantrieb, der das Rangieren am Einsatzort erleichtert, erhältlich.
Aufgebaut werden die Möbelaufzüge auf Pick-Up Fahrgestelle, Kleintransporter oder LKW. So können je nach Typ Höhen zwischen 29 und 56 Meter bei maximalen Traglasten von 400 kg bis 500 kg erreicht werden. Dies wird durch spezielle Schienenprofile, verbunden mit Dreiecksverstrebungen, die eine hohe Verwindungssteifigkeit hervorrufen, gewährleistet.
Kurze Aufbauzeiten durch vollhydraulische Stützen und flexible Einsatzmöglichkeiten sind Gründe, sich für diese Geräte zu entscheiden.
KLAAS TOPLIGHT
Gedacht als Alternative zum Stecklift hat sich der Toplight zu einem Allrounder entwickelt. Bei einem Gesamtgewicht von nur 750 kg, einer Tragkraft von bis zu 200 kgund einer Höhe von bis zu 21 m ist er ein beliebtes Hilfsmittel am Bau und beim Umzug. Dieses Leichtgewicht kann als ungebremster Anhänger mit den meisten PKW gezogen werden. Der Klaas Toplight wird sowohl als Möbel- wie auch als Bauaufzug angeboten.

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